Investition in Immobilien – Versicherer zeigen wie es geht

Maria Lengemann

9. Juni 2016

Die Investition in Immobilien ist ein Thema, das für besonders unterschiedliche Gefühle sorgt. Wer gerne ein Eigentümer werden möchte, stellt sich die Frage, ob und wie dies mit der Finanzierung funktioniert, wie sich der Kauf auf die Zukunft auswirkt und ob von einer Wertsteigerung profitiert werden kann. Doch während potentielle Eigentümer noch nachdenken, haben Versicherer längst zugeschlagen. Hier kann es sich lohnen, daraus zu lernen. Ein interessanter Fakt: Versicherungen haben eine Immobilienquote von rund 9%. Ein Blick auf die Vergangenheit in diesem Bereich zeigt, dass es sich hierbei um ein Niveau handelt, welches früher kaum zu finden war. Dieses Ergebnis hat ein Trendbarometer aufgezeigt und es sorgt dafür, dass immer mehr Käufer dem Trend der Versicherungen folgen.

Der Profit durch die Rendite

Natürlich werden durch die Versicherungen in erster Linie Büroimmobilien gekauft, was für diesen Geschäftszweig durchaus verständlich ist. Gerade die Büroimmobilien haben in den letzten Jahren für die Versicherungen an deutlich mehr Attraktivität gewonnen. Doch warum genau investieren Versicherungen in einen Zweig, der eigentlich gar nicht unbedingt zu ihnen passt und was können potentielle Eigentümer daraus lernen? In erster Linie geht es hier natürlich um die Rendite. Kaum ein Feld kann eine so hohe Rendite aufweisen, wie Immobilien. Das gilt nicht nur für Büroimmobilien, sondern durchaus auch für den privaten Bereich. Die Preise steigen an und derzeit ist nicht davon auszugehen, dass sich dies ändert. Wer also heute in einer gefragten Gegend in ein Eigenheim investiert, der hat gute Chancen, eine hohe Rendite zu erhalten. Unsicherheit steht bei den Versicherern nicht auf dem Plan. Auch wenn sich durchaus gezeigt hat, dass die Renditen gerade im Core-Bereich gesunken sind, so sind die Erwartungen an die Renditen im Ganzen gleich geblieben. So ist hier natürlich weiterhin ein Risiko im Spiel, aber dies wird gerne in Kauf genommen.

Warum sich der Immobilienkauf lohnen kann

Die Versicherungen mit ihren Investitionen in Immobilien sind nur ein Beispiel dafür, dass das Interesse weiterhin besteht. Immobilien gelten nach wie vor als sichere Objekte für die Investition und können auch für Privatpersonen ein guter Schritt für die Vorsorge sein. Egal, ob Eigentumswohnung in der Stadt oder doch ein Haus am Stadtrand – nach wie vor sind die Zinsen besonders günstig und die Preise, zumindest in vielen Gebieten, noch vertretbar. Wer sich jetzt entscheidet, es wie die Versicherer zu machen und in Immobilien zu investieren, der profitiert also vor allem von der Finanzierung und braucht auf seine Rendite oft nicht lange warten. Dennoch sollte nicht einfach etwas gekauft werden. Bei der Suche nach der richtigen Immobilie ist es wichtig, seine Kompromisse gering zu halten und sich auch professionelle Unterstützung durch einen erfahrenen Makler zu holen. Gerade im privaten Bereich spielt dies eine große Rolle, denn immerhin möchten Käufer meist auch in der Immobilie wohnen oder durch Vermietung hohe Einnahmen erzielen und müssen daher zufrieden mit der Auswahl sein. Wer sich also mit dem Immobilienkauf beschäftigt und bereit ist, hier Zeit zu investieren, der kann auf die Dauer bei der derzeitigen Situation durchaus profitieren.